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Simbabwian Artists
24. März - 23. Mai 2001
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Joram Mariga ist tot! Der Künstler, der allgemein als der "Vater der Shona-Bildhauerei" bezeichnet wird, verstarb vor kurzem bei einem tragischen Autounfall. Aus diesem aktuellen Anlaß zeigt die Bettendorffsche Galerie in Zusammenarbeit mit dem Chapungu Sculpture Park, Harare, Skulpturen berühmter, bereits verstorbener Bildhauer aus Simbabwe. Mit teilweise sehr aufwendigen Bemühungen wurden zahlreiche steinerne Kostbarkeiten aufgespürt, welche die Größe der zeitgenössischen Steinbildhauerkunst Simbabwes widerspiegeln. Neben unverwechselbaren Skulpturen Joram Marigas werden ausgewählte Werke von Joseph Ndandarika, Ndale Wilo, Kakoma Kweli, Boira Mteki, Biggie Kapeta, John und Bernard Takawira sowie Mavis Mabwe gezeigt. Darüber hinaus sind einzigartige künstlerische Raritäten des bekannten Bildhauers Henry Munyaradzi ausgestellt.
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Alle diese Künstler haben die Steinbildhauerkunst Simbabwes entscheidend geprägt und vor allem jüngeren Künstlergenerationen wegweisende Impulse geliefert. In den knapp 50 Jahren seit Entstehen der Shona-Bildhauerei in Simbabwe haben sie individuelle Ausdrucksformen und Techniken entwickelt, die noch heute diese ausdrucksstarke und technisch brillante Bildhauerkunst auszeichnen. In ihren Werken spiegeln sich die fast unerschöpfliche Gestaltungsvielfalt und Bandbreite der dargestellten Themen mehrerer Generationen wider. Dabei verfolgte jeder dieser Künstler eigene Wege künstlerischer Ausdruckskraft und individueller Formschöpfung und grenzte sich damit von anderen thematisch und formal klar ab. Mit ihren Arbeiten haben sie einen fruchtbaren Grund gelegt, auf dem neue Generationen aufbauen und eigene Wege einschlagen werden.
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Diese Ausstellung ist eine Hommage an diese unvergessenen, bedeutenden Künstlerpersönlich-keiten und gleichzeitig ein künstlerischer Leckerbissen, da einige der ausgestellten Werke wahre Raritäten sind.
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